Zum Taufverständnis der FeG Edertal

Nach dem Neuen Testament ist die Taufe in sachlichem und zeitlichem Zusammenhang mit dem Beginn des Glaubens zu sehen. Sie setzt eine persönliche Entscheidung, Christus nachzufolgen, voraus. Verbindliches Leben in einer Gemeinde von Glaubenden gehört dazu.

„Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“

Markus 16,16

Die Taufe kann nur vollzogen werden aufgrund des persönlichen Glaubens, der durch Gottes Wort und Geist erweckt wird und zugleich dankbare und gehorsame Antwort des Menschen ist.

Wir können nach Inhalt und Form nur die Taufe von Glaubenden durch Untertauchen als neutestamentlich bezeichnen. Sie geschieht auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Eine Taufhandlung, bei der der persönliche Glaube des Täuflings fehlt, sehen wir daher nicht als Taufe an. Wenn jemand bereits als Säugling getauft wurde und aufgrund einer vor Gott getroffenen Gewissensentscheidung darin seine Taufe sieht, wird diese Überzeugung geachtet.

Zur Vertiefung des Themas: Leitsätze zur Taufe in Freien evangelischen Gemeinden

„Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Matthäus 28,19-20

Dieser missionarische Auftrag von Jesus Christus ist für uns als Gemeinde zentral. Taufgottesdienste finden bei uns in der Regel im Freien statt – an einem gut zugänglichen Platz an der Eder oder am Edersee. (Foto: O. Eysert)